HipHop

Wie Frauen in der Rapszene sich Raum verschaffen

Tamara Keller

Von Tamara Keller

Do, 23. April 2020 um 15:19 Uhr

Rock & Pop

BZ-Plus Eigentlich hätte Ende April in Freiburg zum ersten Mal ein Rapfestival mit dem Fokus auf Frauen stattfinden sollen. In der HipHop-Szene sind diese vermeintlich immer noch unterrepräsentiert.

"Rap fatale" ist auf dem Graffito auf dem gleichnamigen Instagram-Account zu lesen. Unter dem Wort Rap ist ein wohlgeformter Busen zu sehen und das t ist kein Buchstabe sondern ein gestreckter Mittelfinger: Eigentlich sollte Ende April in Freiburg das erste "female* focused Rap Festival" stattfinden – doch wie alle Veranstaltungen derzeit ist das Festival wegen der Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben. Im Freiburger Jugendkulturzentrum Artik sollten innerhalb von zwei Tagen 13 bundesweite bekannte und lokale Künstlerinnen aus den Bereichen Rap und HipHop auftreten.

Unterrepräsentiert auf Festivals
Das Ziel: der Masse an HipHop-Festivals etwas entgegen zu setzen. Denn viele laden nach wie vor deutlich mehr männliche Künstler ein. Zuletzt hatte das größte HipHop-Festival Deutschlands, das Splash, nur 21 Frauen bei 121 Acts zu Gast und das Schweizer Openair Frauenfeld – das ...

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