Rettungskonzept

Wie Offenburg bei der Sanierung der Unionbrücke Millionen sparte

Helmut Seller

Von Helmut Seller

Sa, 21. Juli 2018 um 18:23 Uhr

Offenburg

BZ-Plus Verstärkung statt Abriss: Dank kreativer Köpfe konnte die Stadt Offenburg die Unionbrücke für 2,3 Millionen Euro erhalten. Die Alternative wäre gewesen, sie für 32 Millionen neu zu bauen.

Marode Brücken sind bundesweit ein milliardenschweres Dauerproblem. Auch in Offenburg war der Schock groß, als 2009 klar war: Die Unionbrücke muss erneuert werden. 32 Millionen Euro hätte das die öffentliche Hand gekostet. Dass am Ende gerade mal 2,3 Millionen reichten, ist dem Können kreativer badischer Ingenieure zu verdanken.

Das Problem
Als Ost-West-Verbindung über den breiten Bahngraben gehört die Unionbrücke zu den wichtigen Bauwerken Offenburgs. Schon vor ihrer Inbetriebnahme 1956 stand sie unter keinem guten Stern: Weil ein Stützgerüst in der Mitte nicht hielt, stürzten die Betonmassen auf die Gleise der Rheintalbahn. Zuletzt war es aber der in den 1950er-Jahren gerne verwendete Spannstahl St 145/160, der schwächelte – und das nicht nur in Offenburg. In Bad ...

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