BZ-Serie "Gemüse & Co" (Teil 15)

Wie schnell kommt der Salat vom Feld in den Supermarkt?

pk

Von pk

Di, 03. November 2015 um 09:09 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Gegessen ist der Salat ruckzuck. Der Weg vom Acker in die Küche dauert etwas länger. Aber wie lange? Auf Spurensuche in der Ortenau.

Dieser Salat hat ein Gesicht: Michael Stahl lächelt von den goldgelben Herzen des Mini-Romana. Den Mann im karierten Hemd ist weder Model noch Schauspieler; Stahl ist der Betriebsleiter von Gemüsebau Huber in Friesenheim. Neben dem beliebten Römer – der Betrieb ist einer der größten Produzenten von Mini-Romana in Südwestdeutschland – hat der Gartenbauingenieur bunte Salate, Brokkoli, Blumenkohl, Endivien oder Knollensellerie im Angebot. Und das in Mengen, die auch Großabnehmer wie Edeka oder Aldi zufriedenstellen.

Jeder Salat, jedes Gemüse, das den Betrieb verlässt, trägt einen QR-Code. Wer das Labyrinth auf der Verpackung mit seinem Smartphone einscannt, landet mit Hilfe von Google in Stahls Betrieb bei Friesenheim. Dort wird das Grünzeug angebaut, geerntet, gekühlt, geputzt und verpackt.

Heimat? Der Begriff ist Definitionssache
70 Hektar bewirtschaftet der Betrieb, das ist fast doppelt so viel wie die Fläche des Vatikanstaats. Im Herbst werden weitere 35 Hektar nur für den Feldsalat gepachtet. In der Saison wird die ganze Woche gearbeitet. Geputzt, verpackt und kommissioniert wird im Drei-Schicht-Betrieb von frühmorgens um 6 bis spätabends um 22 Uhr. Das Jahr ist durchgeplant, nicht alles darf auf einmal reif sein.

"Einkaufen so frisch wie vom Feld nebenan" wirbt Edeka für seine Eigenmarke "Unsere Heimat", zu der auch Stahls ...

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