FDP-Politiker Benjamin Strasser

"Wir reden über 170 Menschen, die seit 1990 von Rechtsextremen ermordet worden sind"

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Mo, 14. Oktober 2019 um 14:10 Uhr

Südwest

BZ-Plus Der Anschlag in Halle hat erneut die Gefahr deutlich gemacht, die von Rechtsextremisten ausgeht. Dazu äußert sich der württembergische FDP-Bundestagsabgeordnete Benjamin Strasser.

BZ: Herr Strasser, der Bundesinnenminister hat die Bedrohung durch rechten Terror als äußerst hoch bezeichnet. Das bedeutet, es muss jederzeit mit einem Anschlag gerechnet werden. Hat er Recht?
Strasser: Ja, leider. Kurz nach dem Mord an Walter Lübcke hat erneut ein Rechtsterrorist in Deutschland Menschen erschossen. Der Punkt ist: Diese Bedrohungslage ist nicht neu. Wir reden über 170 Menschen, die seit 1990 von Rechtsextremen ermordet worden sind. Deswegen hat Horst Seehofer recht, wenn er sagt, dass neben dem Islamismus der Rechtsextremismus die größte Bedrohung ist, die wir haben.

"Auch wer auf die offizielle Zahl besteht, wird ...

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