Altmaier mag nationale Champions

dpa und Bernd Kramer

Von dpa & Bernd Kramer

Mi, 06. Februar 2019

Wirtschaft

Mit seiner Industriestrategie will der Wirtschaftsminister sicherstellen, dass die deutsche Industrie ihre führende Position nicht verliert.

BERLIN/FREIBURG. Wirtschaftsminister Altmaier sieht sich als Anwalt der Industrie – und will notfalls mehr staatliche Eingriffe, um Übernahmen etwa aus China zu stoppen. Und er strebt neue Weltmarktführer in der Industrie der Zukunft an. Dazu müsse der Staat auch an Strompreise und Steuerlast ran. Die Reaktionen auf seine Vorschläge fallen unterschiedlich aus.

Er sei bei den Fonds-Überlegungen zur Abwehr feindlicher Übernahmen sehr geprägt worden von der Entwicklung bei dem Robotikhersteller Kuka aus Augsburg, bei dem der chinesische Eigentümer Midea nun das Sagen hat und durchregiert. Altmaier sagte, im Wettbewerb zwischen Asien, den USA und Europa sei das Schaffen von neuen "nationalen wie europäischen Champions" notwendig. Er will die Industriestrategie mit Politik, Unternehmen, Verbänden und Gewerkschaften beraten.

Der Minister will auch durch verlässliche Rahmenbedingungen, wie bezahlbare Energiepreise, niedrige Steuern und eine Abgabenlast unter 40 Prozent ...

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