Wirtschaftsnobelpreisträger

Der freundliche Joe Stiglitz sieht den Euro untergehen

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Di, 04. Oktober 2016

Wirtschaft

Der US-Topökonom attestiert der Gemeinschaftswährung in Freiburg schwere Geburtsfehler – wie man sie heilen könnte, blieb vage.

FREIBURG. Warum sich ein amerikanischer Ökonom so sehr für die Krise der Eurozone interessiere, fragt Joseph "Joe" Stiglitz (73) am Sonntagabend ins Audimax der Freiburger Uni hinein. Mehr als 500 Zuhörer waren gekommen, um den Wirtschaftsnobelpreisträger zu hören, der in der Debatte über die Eurozone eine Art Anti-Schäuble darstellt. Während der deutsche Finanzminister betont, Euroland könne nur mit solider Haushaltsführung verlorengegangenes Vertrauen der Investoren zurückgewinnen, findet Stiglitz: Europa spare sich kaputt. So heißt auch sein neues Buch. Schäuble will von schuldenfinanzierten Konjunkturpaketen nichts wissen, Stiglitz fordert ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 10 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 10 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ