Deutsche Schiffe fahren nur selten unter deutscher Flagge

Hermannus Pfeiffer

Von Hermannus Pfeiffer

Mo, 07. Februar 2011

Wirtschaft

Die Reeder argumentieren mit den hohen Kosten, bitten aber gleichzeitig um Schutz vor Piraten.

HAMBURG. Karl-Heinz Biesold ist sauer. "Es kann nicht sein, dass man immer nur die Billiger-Jakob-Nummer abzieht und jetzt sagt, wir machen das aber mal auf der menschlichen Ebene." Was den Gewerkschafter in Berlin erzürnt, sind die deutschen Reeder. Mit Verweis auf die Gefahren für ihre Seeleute durch Piratenüberfälle fordern sie von der Bundesregierung, "bewaffnete hoheitliche Kräfte" an Bord zu stationieren. Doch dazu müsste die Verfassung geändert werden. Schon darum geben Experten der Forderung des Reederverbandes VDR keine Chance. Zuständig für die Bekämpfung von Seeräubern ist nach geltendem ...

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