Griechenland steht auf eigenen Füßen

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Sa, 23. Juni 2018

Wirtschaft

Die Europartner geben letztmals Geld und gewähren Schuldenerleichterungen / IWF bleibt jedoch skeptisch.

BRÜSSEL. Endlich einmal Grund zum Feiern bei der Eurogruppe. Nach drei Hilfspaketen in acht Krisenjahren mit Geldspritzen von insgesamt 273,7 Milliarden Euro, nach mehr als 450 Anordnungen der Kreditgeber, drohender Staatspleite inklusive Rausschmiss aus der Eurowährung und einem Einbruch der Wirtschaftsleistung von 25 Prozent wurde Griechenland in der Nacht zu Freitag aus dem Rettungsprogramm entlassen.

Über der Frage, ob und in welcher Form das Land weitere Schuldenerleichterungen erhalten solle, verhakten sich die Diskussionen noch einmal über Stunden. Das griechische Drama endete so melodramatisch, wie es jahrelang aufgeführt worden war. Zum Abschluss erhielt Athen nochmals 15 Milliarden Euro. 5,5 Milliarden sollen dafür eingesetzt werden, fällige Schulden zurückzuzahlen. Die restlichen 9,5 Milliarden sollen das Finanzpolster verstärken, das das Land unabhängiger von Schwankungen an den Finanzmärkten machen soll.

Im Gegenzug akzeptiert Griechenland weitere Auflagen, verspricht die Fortsetzung der Reformen und wird engmaschig ...

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