Branche in Not

Viele Sägewerke im Südwesten kämpfen ums Überleben

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Di, 20. November 2012 um 10:53 Uhr

Wirtschaft

Das Holzwerk Rötenbach in Löffingen ist am Ende. Sein Aus zeigt die Misere der Branche: Der Konkurrenzkampf der Sägewerke ist ruinös. Welche Rolle spielt dabei die Politik? Was können die Betriebe selbst für ihr Überleben tun?

Das Holz wird knapp. In Baden-Württemberg schließen Sägewerke, weil sie nicht genügend Rohstoff für den laufenden Betrieb einkaufen können. Die Holzindustrie macht eine verfehlte Politik dafür mitverantwortlich. Subventionen und vergünstigte Holzpreise in Bayern für Großsägewerke verzerrten den Wettbewerb, so der Vorwurf. Alle Probleme der Säger erklärt das jedoch nicht.

Auf den ersten Blick sieht es absurd aus. Da steht ein Sägewerk mitten im Wald – und muss schließen, weil es nicht genügend Holz bekommt. Das Holzwerk Rötenbach bei Löffingen kommt einem Besucher vor wie ein Verdurstender, der im Brunnen hockt. Noch laufen die Sägen, doch der Geschäftsführer hat angekündigt: Sobald das vorhandene Holz geschnitten ist, ist Schluss.

Holz ist knapp geworden und damit auch teuer. "Der Fall Rötenbach ist symptomatisch", sagt Ludwig Jäger, der Geschäftsführer des Verbands der Säge- und Holzindustrie ...

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