Tarifflucht

K&U zahlt neuen Verkäuferinnen keinen Tariflohn mehr

Heinz Siebold

Von Heinz Siebold

Fr, 15. März 2013 um 20:31 Uhr

Wirtschaft

Die Großbäckerei K&U, eine Tochter des Edeka-Handelskonzerns, will künftig für neue Verkäuferinnen keine Tariflöhne mehr zahlen. Bis zu 23 Prozent sinken die Gehälter – für die Gewerkschaft ein unglaublicher Vorgang.

Die viertgrößte deutsche Bäckerei hat Standorte in Neuenburg, Mannheim, Reutlingen und Hilzingen mit knapp 600 Beschäftigten. In mehr als 700 Filialen – auch in Edeka-Supermärkten – sind 4000 Menschen angestellt, darunter viele an- und ungelernte Verkäuferinnen.

Letztere haben nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Gaststätten-Genuss (NGG) bislang zwischen 1580 und 1778 Euro verdient. Das wird auch so bleiben, doch wer neu eingestellt wird, soll gemäß einem Rundschreiben an die Filialleiter nur noch 1403 Euro bekommen. Das Gehalt für neue Fachverkäuferinnen, bisher zwischen 1876 Euro und 2038 Euro, soll auf 1568 Euro abgesenkt werden.

"Edeka liebt Lebensmittel, aber anscheinend nicht ihre Beschäftigten, die diese verkaufen" NGG-Vorsitzender Hildebrandt ...

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