Bezahlsysteme

Paydirekt steckt noch in den Kinderschuhen

Dorothee Soboll

Von Dorothee Soboll

Sa, 19. Dezember 2015

Wirtschaft

Das deutsche Online-Bezahlsystem Paydirekt soll dem etablierten Paypal aus den USA die Stirn bieten / Bisher sind wenige Händler dabei.

Mit einer Dartsscheibe fängt es an: Das ist im August 2015 die erste Transaktion über das neue Online-Bezahlsystem Paydirekt. Das Frankfurter Start-up will ein ernstzunehmender Konkurrent von Paypal werden. Reichlich spät, sagen die Kritiker, denn den Dienst aus den USA gibt es schon seit mehr als zehn Jahren – mit 16 Millionen Kunden in Deutschland. Knapp ein halbes Jahr nach Markteinführung behalten sie recht: Viele Onlinekäufer haben noch nichts von der Paydirekt GmbH gehört. Die Banken haben den Start des Bezahlmodells nicht an die große Glocke gehängt. Das ist wohl auch ein Grund, warum Paydirekt zumindest dieses Jahr das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft verpasst.

Was ist Paydirekt?
Das Online-Bezahlmodell Paydirekt soll den Kunden das Einkaufen im Internet erleichtern. Es ist direkt mit dem bestehenden Girokonto des Konsumenten verbunden, die Bank soll Ansprechpartner für die Kunden bleiben. Hinter dem Start-up steht die deutsche Kreditwirtschaft, ein Zusammenschluss des Bundesverbandes der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, des Bundesverbandes deutscher Banken, des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands, des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken. Im Jahr 2014 gegründet, soll Paydirekt den     deutschen Bankkunden eine Alternative zu dem etablierten US-amerikanischen Dienst Paypal bieten.

Wie funktioniert der Dienst?
Mit Paydirekt bezahlen kann, wer Online-Banking ...

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