Baden-Württemberg

Flächenverbrauch: Wie viel Wachstum muss sein?

Jens Schmitz

Von Jens Schmitz

Mo, 18. Februar 2019 um 20:02 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Landwirte in Baden-Württemberg kämpfen gegen den Flächenverbrauch für Wohnungsbau, Verkehr und Gewerbe. Gibt es Alternativen?

"Anfangs waren noch zwei, drei andere dabei", sagt Landwirt Gerhard Kiemle und lässt ein paar Ackerkrumen durch seine Finger rieseln. "Dann ging es nur zwischen der Gemeinde und mir hin und her." Der Boden, auf dem er steht, wurde 2018 versteigert; ein Gutachten hatte den Quadratmeter mit sechs Euro veranschlagt. Die Kommune Bietigheim-Bissingen trieb den Preis aber: "Bei 15 Euro bin ich ausgestiegen", so Kiemle. "Das hat mich sehr aggressiv gemacht, dass eine Gemeinde so eingreift."

"Die Gemeinde kauft alles, was zu kriegen ist, damit sie Ausgleichs- und Tauschflächen hat." Landwirt Gerhard Kiemle Silbernes Haar, filigrane Brille, Designer-Jacke: Der 64-Jährige sieht nicht so aus, wie man sich einen Gemüseproduzenten gemeinhin vorstellt. Seine Gewächshäuser, die neben Wochenmärkten auch Edeka und Rewe versorgen, werden zum großen Teil von Computern gemanagt; 40 Festangestellte und 40 Saisonkräfte können davon leben. "Regionale Betriebe wie ...

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