Hallenbäder in der Region

Wo kann man in den kommenden Monaten im Dreiländereck schwimmen?

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 17. September 2020 um 08:03 Uhr

Kreis Lörrach

Wasserspaß mit Abstand: Die Freibäder schließen nach und nach, viele Hallenbäder im Dreiländereck öffnen – mit ausgefeilten Pandemie-Konzepten. Ein Überblick.

Lörrach

Das Parkschwimmbad in Lörrach hat am Sonntag die Saison beendet. Wegen der Corona-Bestimmungen kamen deutlich weniger Gäste als üblich, aber die Verantwortlichen zeigten sich zufrieden. Das Hallenbad wird am Samstag, 26. September, geöffnet. Es ist montags bis freitags in zwei Zeitfenstern geöffnet: von 13.30 bis 16 Uhr und von 16.30 bis 19 Uhr. Am Samstag ist von 13.30 bis 16.45 Uhr geöffnet, am Sonntag gibt es zwei Zeitfenster von 8 bis 11.30 Uhr und von 12.30 bis 16 Uhr. Dazwischen wird gereinigt und desinfiziert. In den Zeitfenstern ist die Besucherzahl auf 50 Personen begrenzt. Unter der Woche am Vormittag ist das Bad für den Schwimmunterricht reserviert. Die Sauna bleibt vorerst zu, bei weiteren Lockerungen wird neu geprüft. Das Online-Ticket-System vom Sommer wird beibehalten. Der Mundschutz muss am Ein- und Ausgang, im Foyer und im Umkleidebereich getragen werden. In Schwimmhalle und Dusche muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Wiesental

Auch im Wiesental ist dieser Tage der Schwimmbad-Staffelstab von den Freibädern auf das Hallenbad in Maulburg übergegangen. Das Maulburger Bad, einziges Hallenbad zwischen Lörrach und Feldberg, hatte am Mittwoch erstmals geöffnet – unter starken Einschränkungen. Es dürfen nur 30 Badegäste gleichzeitig ins Bad. Die aktuellen Besucherzahlen findet man auf der Gemeinde-Homepage und im Vorraum des Hallenbades. Es gilt Mundschutzpflicht im Vorraum und in den Umkleiden. Ebenso ist obligatorisch die Abstandsregelung von 1,5 Metern im gesamten Hallenbad einzuhalten, auch im Wasser. Außerdem sind die Öffnungszeiten eingeschränkt, das Bad ist montags, dienstags und donnerstags geschlossen.

Die Freibäder in Zell, Schönau und Todtnau haben den Betrieb zu Wochenbeginn eingestellt, das Schopfheimer Freibad hat sie Saison bis einschließlich Samstag verlängert. Die Freibäder in Schweigmatt und Todtnauberg hatten den Sommer über coronabedingt zu. Die Kommunen ziehen rundweg eine positive Bilanz aus der Öffnung der Freibäder.

Weil am Rhein

Wer baden will, hat in Weil am Rhein schlechte Karten. Die Stadt verfügt zwar über ein Badeland mit Frei- und Hallenbad sowie Saunalandschaft. Doch wegen der Pandemie hat sich der Aufsichtsrat der Betreibergesellschaft gegen eine Öffnung des Laguna-Bades entschieden. Da man unter den Vorgaben zu Corona keinen Spaß beim Baden bieten könne, gehe man auf Nummer sicher und meide Negativ-Werbung, heißt es. Wann das Hallenbad wieder öffnet, ist nicht absehbar.

Bad Bellingen

Die Balinea-Therme in Bad Bellingen ist seit dem 15. Juni geöffnet, täglich von 10 bis 20 Uhr. Eingelassen werden maximal 118 Badegäste. Eine Anmeldung ist nicht nötig; wenn die Maximalzahl erreicht ist, muss man warten, bis jemand geht. Das komme aber selten vor, sagt Marketingleiterin Miriam Saladin, meist reiche die Kapazität gut aus. Ab Oktober werde man gut 200 Besucher einlassen können.

Grenzach-Wyhlen

In Grenzach-Wyhlen bleibt das Freibad möglicherweise bis in den Oktober hinein geöffnet, wenn das Wetter mitspielt. Geöffnet ist das Bad derzeit täglich zwischen 10 und 19.30 Uhr. Für den Saisonausklang entfällt die Beschränkung, dass nur Bürger aus Grenzach-Wyhlen und Saisonkarteninhaber das Bad besuchen können. Wegen der Pandemie liegt die maximale Besucherzahl bei 1800 Badegästen gleichzeitig. Das Hallenbad soll zum 3. Oktober geöffnet werden, hier will die Gemeinde noch die Vorgaben abwarten. Das Schwimmbad erfülle eine wichtige soziale und gesundheitliche Funktion, sagt Bürgermeister Tobias Benz.

Rheinfelden

In Rheinfelden bleibt das Hallenbad geschlossen. Nach der aktuellen Corona-Verordnung könnten sich maximal 15 Badegäste im Becken tummeln, daher öffnet die Stadt das Bad erst gar nicht. Betroffen sind auch der Schwimmunterricht an den Schulen und das Vereinstraining. Damit sind die Rheinfelder doppelt getroffen, denn das Freibad hatte frühzeitig schon am 7. September die Saison beendet. Die kühlen Temperaturen in der Nacht hätten einen unverhältnismäßigen Energieeinsatz nötig gemacht, teilte die Stadt mit. Immerhin können die Rheinfelder in die Bäder auf Schweizer Seite ausweichen: Das Solebad im Hotel Eden hat täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet, mit einer Beschränkung auf 40 Personen gleichzeitig. Und auch das "Sole uno" im Parkresort Rheinfelden kann seit Anfang Juni wieder besucht werden, täglich von 8 bis 22.30 Uhr, mit einer auf 225 Gäste reduzierten Personenzahl.

Basel/Riehen

Die Freibäder in Basel schließen gestaffelt. Das beheizte Wettkampfbecken im Freibad St. Jakob und das Gartenbad Bachgraben im Westen haben noch bis 27. September geöffnet. Das Freibad Eglisee in Kleinbasel und der Familienteil des St. Jakob-Bades sind bereits geschlossen. Am 28. September öffnet das Hallenbad Eglisee. Das 50-Meter-Becken unter der Traglufthalle steht zwischen 6 und 21 Uhr jeweils acht Stunden am Tag für die Öffentlichkeit zum Streckenschwimmen zur Verfügung. Die Zahl der Badegäste bleibt beschränkt, die Maximalzahlen richten sich nach der Beckengröße und den Flächen in Garderoben und Duschen. Die Belegung wird automatisch kontrolliert, der Zutritt gesperrt, sobald die Obergrenzen erreicht sind. Seit 31. August wieder geöffnet ist das zwischen Zoo und Innenstadt gelegene Hallenbad Rialto. Auch hier gilt ein Schutzkonzept mit Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln und einer Beschränkung der Nutzerzahl. Informationen zu Angebot und Nachfrage bietet da eine Website (http://www.jfs.bs.ch/rialto Das Naturbad an der Wiese in Riehen hat die Saison leicht verlängert und noch bis Samstag 19. September, jeweils von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Dort sind maximal 1200 Badegäste zugelassen.