Corona-Pandemie

Zahl der Corona-Fälle in Caritas-Werkstätte in Heitersheim steigt auf 22

Max Schuler

Von Max Schuler

Di, 15. September 2020 um 11:56 Uhr

Heitersheim

22 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Heitersheimer Werkstätte für Menschen mit Behinderungen wurden inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet. Es gibt aber auch gute Nachrichten.

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in der Caritas-Werkstätte für Menschen mit Behinderung in Heitersheim ist auf 22 gestiegen. Einen Fall ausgenommen, habe es bisher aber keinen schweren Krankheitsverlauf bei den Betroffenen gegeben, wie Pressesprecherin Nora Kelm vom Caritasverband Freiburg-Stadt mitteilte. Eine weitere gute Nachricht sei, dass mittlerweile 130 Mitarbeiter mit und ohne Behinderung getestet worden sind. Nur 15 Tests stünden damit noch aus.

"Es hat sich gezeigt, dass eine Werkstattgruppe stark betroffen war." Nora Kelm, Caritas
"Es hat sich gezeigt, dass eine Werkstattgruppe stark betroffen war", so Kelm. In zwei weiteren Gruppen habe es vereinzelt Fälle gegeben, acht Gruppen seien nicht betroffen gewesen. Dies wertet die Caritas als Zeichen dafür, dass das Hygienekonzept grundsätzlich funktioniert habe. Dieses sehe vor, dass es homogene Gruppen gebe, die sich im Tagesgeschehen nicht begegnen. Zudem säßen in den Bussen, die von den Wohnheimen kommen, weniger Menschen.

Wie das Virus in die Werkstätte kam, ist unklar

"Wie das Virus in die Werkstätte kam, kann man nicht seriös sagen. Das wäre Spekulation", sagt Kelm. Die Caritas befände sich mit dem Gesundheitsamt des Landkreises in Kontakt, um zu besprechen, wann die Einrichtung im Heitersheimer Schloss wieder öffnen könne. Die Werkstätte ist seit dem 8. September geschlossen, nachdem dort die ersten Fälle bekannt wurden. In den anderen elf Werkstätten des Verbandes gebe es keine Corona-Fälle, so Kelm.

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