Tradition

Zu Palmsonntag gilt vielerorts: Je größer desto besser

Jutta Binner-Schwarz

Von Jutta Binner-Schwarz

Sa, 04. April 2020 um 12:39 Uhr

Bonndorf

Geschmückte Palmen haben in Südbaden und dem Hochschwarzwald eine lange Tradition. Die Palmen sollten Schutz vor Unheil bieten – und Buben standen im Wettstreit um die größte Palme.

Ostern, das wichtigste Fest der christlichen Kirchen, rückt näher. In Zeiten von Corona wird es ein völlig anderes sein als bisher. Versammlungsverbote und Kontaktbeschränkungen prägen den Alltag, auch Gottesdienste sind nicht mehr möglich, es sei denn, sie sind virtueller Art.

Palmen zum Schutz vor Unheil
Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag vor Ostern, mit ihm beginnt die Karwoche, auch stille Woche genannt. Er erinnert an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Verschiedene Traditionen ranken sich um den Palmsonntag. In manchen Regionen, zum Beispiel in Messkirch, wird eine Christusfigur auf einem hölzernen Esel bei einer Prozession durch den Ort getragen. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Palmeselchristus und dem Palmesel. In unserer Region ist es üblich, geschmückte "Palmen" in die Kirche zu tragen und segnen zu lassen. Später stehen ...

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