Fest nach Corona-Pause

Zum "Sommer in Wehr" kommen viele Besucher aus nah und fern

Bernadette André

Von Bernadette André

So, 03. Juli 2022 um 11:58 Uhr

Wehr

Zum "Sommer in Wehr" kommen viele Gäste. Auch Delegationen aus den Partnerstädten Bandol und Nettuno sind dabei. Das Programm an Kulinarischem und Musikalischem ist vielfältig.

Großer Andrang herrschte am Samstag beim sommerlichen Stadtfest in Wehr. Strahlendes Wetter, sowie ein breit gefächertes kulturelles und kulinarisches Angebot hatte zahlreiche Gäste in die Wehrer Innenstadt und auf den Talschulplatz gelockt.

"Der Wettergott meint es gut"Bürgermeister Michael Thater

"Der Wettergott meint es gut", stellte Bürgermeister Michael Thater fest, als er gemeinsam mit Stephan Ruthe, dem Vorsitzenden der Servicegemeinschaft bei strahlendem Sonnenschein den "Sommer in Wehr", eröffnete und die Gäste begrüßte. Nach mehr als zwei langen Jahren Corona-Pause, in denen man sich nicht gesehen hatte, gehörten wieder die Abordnungen aus den beiden Partnerstädten, dem südfranzösischen Bandol und dem italienischen Nettuno dazu.

Eine Tanzgruppe aus Nettuno begeistert

Auf drei Bühnen wurde Musik und Tanz geboten. Mit Trommeln, Flöten und Chorgesang erfreuten die Talschulkinder das Publikum und drei Wehrer Tanzschulen beeindruckten mit künstlerisch sportlichen Darbietungen. Ein besonderes Schmankerl war die Performance der Tanzgruppe aus Wehrs italienischer Partnerstadt Nettuno. In farbenfroher Kleidung und mit raffinierten Choreographien zu bekannten italienischen und internationalen Hits begeisterten die jungen Tänzerinnen die Zuschauer auf dem Talschulplatz. Im Laufe des Nachmittags zogen sie dann noch mit Musik durch die Hauptstraße um dort an verschiedenen Stellen originelle Tanzeinlagen zu geben.

Blasmusik spielt Volkstümliches

Freunde volkstümlicher Blasmusik kamen an der Bühne beim Gasthaus Krone in der Hauptstraße auf ihre Kosten, hier spielten am frühen Nachmittag die "Dinkelberger Musikanten" auf. Später rockte von dort die Wehrer Band "Oelche" das Publikum.

Ein wenig abseits vom Getümmel gelegen, erklang von der Bühne auf dem Storchenplatz bis in den Nachmittag hinein die Musik des Akkordeon-Orchesters.

Den ganzen Tag über herrschte munteres Treiben in der Hauptstraße: Marktstände und die Angebote der ansässigen Händler und der Gastronomie hatten für jeden was zu bieten.

Kulturamtsleiter Wölfl zeigt sich zufrieden

"Das Konzept ist aufgegangen", äußert Kulturamtsleiter Frank Johannes Wölfl am Abend zufrieden. "Es sollte ein Fest sein, an dem jeder etwas für seinen Geschmack finden kann und wir wollten unbedingt, dass die Hauptstraße mit einbezogen wird, das hat sich offenbar bewährt."

Das musikalische Abendprogramm startete auf der Talschulbühne mit der Rock- und Soulband "Fire of Soul" um den Sänger Walter Golczyk. Vor der Bühne beim Restaurant Krone hatten sich derweil zahlreiche Familien mit Kindern eingefunden, um Heiko Trefzger und die Rollenden Steinchen mit ihren Eltern-Kinder-Liedern zu erleben.

Auch in der Dämmerung sind viele unterwegs

Bei beginnender Dämmerung waren noch immer viele Leute unterwegs, hatten es sich in der Gastronomie gemütlich gemacht oder freuten sich über bekannte, lange nicht gesehene Gesichter und standen zu zwanglosen Gesprächen beieinander. Andere versammelten sich vor den Bühnen auf dem Talschulplatz oder beim Hotel Krone um bei der Musik der Enkendorfer Kult-Rocker "The Rangers" im "Stones-Feeling" zu schwelgen oder um bei den vom Schweizer Mike Lau und seiner Band präsentierten rockigen und gefühlvollen Songs den Abend ausklingen zu lassen.