Zwiebelringe, Sturmwinde und wilde Jäger

kna

Von kna

Fr, 27. Dezember 2013

Südwest

Viele Mythen und Geschichten gibt es zu den zwölf Raunächten zwischen den Jahren – auch im Schwarzwald.

KARLSRUHE (epd). "Raunächte" heißen vielerorts die Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig – nach dem alten Brauch, Haus und Stall in diesen Nächten auszuräuchern. Im Schwarzwald ist dieser Begriff heute nicht mehr so geläufig, dort spricht man eher noch von den "Lostagen", die das Schicksal oder Los der nächsten zwölf Monate bestimmen sollten. Oder von der Zeit "zwischen den Jahren" und den "Zwölfernächten".
Badische Bauern legten früher an diesen Tagen zwölf Zwiebel-Halbschalen auf die Fensterbank und gaben Salz hinein. Blieb die Schale trocken, erhoffte man ...

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