Sportschießen

Zwischen Pinsel und Pistole – die zwei Leben des Daniel Leonhard

Johannes Bachmann

Von Johannes Bachmann

Mi, 29. April 2020 um 19:26 Uhr

Olympische Spiele

BZ-Plus Daniel Leonhard war Weltmeister mit der Olympischen Schnellfeuerpistole und vor 20 Jahren in Sydney im Zeichen der Ringe am Start. Heute ist der 48-Jährige Maler in seiner Heimat Schluchsee-Fischbach.

Präzision bestimmt sein Leben. Patzer sind dabei nicht ausgeschlossen. Daniel Leonhard, auch mit 48 Jahren noch jungenhaft unter einem Käppi hervorzwinkernd, das den verunglückten, Corona-bedingten Not-Haarschnitt verdeckt, versteht sich als bodenständigen Schwarzwälder Handwerker. Der Schluchseer Kunstmaler ist ein Könner von Rang mit erblicher Vorbelastung. Gertrud Püttmann-Leonhard, seine Großmutter, zählte in den 1930er-Jahren zur Bauhaus-Avantgarde in Dessau, seine Mutter Angelika Khan-Leonhard ist Künstlerin mit internationalem Renommee, der 2009 verstorbene Vater lehrte als Politologe in Karlsruhe.

Öl- und Acrylfarbe auf großformatiger Leinwand
"Und ich war halt früher mal Schütze", sagt der Vater von zwei Kindern, verheiratet mit einer Dozentin der Uni Freiburg, schlicht. Eine hübsche Untertreibung: Mit der Olympischen Schnellfeuerpistole erzielte Daniel Leonhard 1993 im tschechischen Brünn einen Weltrekord, war Teamweltmeister, gewann 1998 in ...

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