Abschied und Neubeginn

Aribert Rüssel

Von Aribert Rüssel

Sa, 12. Oktober 2019

Teningen

In Heimbach wechselt auf das Ortsvorsteher-Amt von Herbert Luckmann auf Hans-Ulrich Lutz.

TENINGEN. Mit viel lobenden Worten, Dank und guten Wünschen wurde Herbert Luckmann in seiner Funktion als Ortsvorsteher in Heimbach im Rahmen der öffentlichen Ortschaftsratssitzung verabschiedet. Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker verpflichtete seinen Nachfolger Hans-Ulrich Lutz.

"Es waren zehn gute Jahre für Heimbach und er wird auch weiterhin immer eine starke Stimme für Heimbach im Gemeinderat sein", sagte Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker bei der Verabschiedung von Ortsvorsteher Herbert Luckmann im vollbesetzten Bürgersaal.

Luckmann habe immer eine lebendige Dorfgemeinschaft am Herzen gelegen und in seinem Amt als Ortsvorsteher habe er stets ein offenes Ohr für die Belange der Bevölkerung gehabt. Seine Amtsführung sei vertrauensvoll und von großer Korrektheit und Fairness geprägt gewesen. "Seine Amtsleitung in der Ortschaftsverwaltung ließ zu keinem Zeitpunkt zu wünschen übrig", so Hagenacker bei der Verabschiedung.

Luckmann selbst bedankte sich insbesondere auch bei seinen Mitarbeiterinnen in der Verwaltung und nicht zuletzt bei den Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten, mit denen er viele Themen umsetzen konnte. "Es herrschte stets eine angenehme Gesprächskultur, auch wenn nicht immer Einvernehmlichkeit vorhanden war, so fand man letztendlich meistens immer einen einstimmigen Konsens", so Luckmann.

Hagenacker erläuterte vor der Amtseinführung von Hans-Ulrich Lutz in einigen Sätzen die Amtspflichten und Aufgaben des Ortsvorstehers. Er habe zwar den Vorsitz bei den Ortschaftsratssitzungen und müsse sie auch vorbereiten, habe aber keinerlei Stimmrecht. Der Ortsvorsteher fungiere auch in der Funktion als Vertreter des Bürgermeisters als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Verwaltung und sei somit Chef der Ortsverwaltung.

Nach seiner Amtseinführung formulierte Lutz die Ziele für seine kommende Amtsperiode. Dabei will er sich hauptsächlich an den Leitsätzen des Heimbacher Leitbildes orientieren. "Dies soll kein Schubladenprojekt sein", sagte er dazu. Auch er wolle er stets ein offenes Ohr für die Belange der Bürgerinnen und Bürger haben. Sein Bemühen gelte den im Raum stehenden wichtigen Themen wie Jugend und Senioren, Schule, Kindergarten, und Friedhof. Nicht zuletzt zu entscheiden sei, wie es mit dem jahrelangen Thema Anton-Scherer Haus weitergehe. Außerdem seien ihm gute Kontakte zu den Vereinen wichtig, auch um das Ehrenamt zu würdigen. Bei der Zusammenarbeit mit dem Gremium wünscht er sich eine kollegiale und im Konsens stimmende Zusammenarbeit. Ihm sei allerdings auch bewusst, dass auch Einiges an "Zähigkeit und Ausdauer erforderlich" sein werde. Er möchte mit dem Gremium dazu beitragen, dass Heimbach weiterhin ein Dorf zu Wohlfühlen für alle Generationen ist und zeitgemäß bleibt. Das sei auch sein Hauptanliegen bei der Entscheidung gewesen, sich als Heimbacher Ortsvorsteher zur Wahl zu stellen.

Christian von Elverfeldt und Werner Kunkler wurden als stellvertretende Ortsvorsteher ebenfalls von Hagenacker ins Amt eingeführt.

Zur Person: Hans-Ulrich Lutz wurde am 8. April 1955 in Neuenbürg im Enzkreis geboren, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Von Beruf war er bis zu seiner Pensionierung Ingenieur und Standortleiter der Firma Rhodia. Lutz ist Vorsitzender des Musikverein Heimbach.