Erfundener Angriff auf Polizist

AfD-Aktivist verbreitet Falschmeldung über Freiburger Demo und rudert jetzt zurück

Daniel Laufer

Von Daniel Laufer

Di, 30. Oktober 2018 um 20:38 Uhr

Freiburg

Nach der Gruppenvergewaltigung einer jungen Frau, mutmaßlich durch sieben Syrer und einen Deutschen, ging die AfD am Montag in Freiburg auf die Straße. Gleichzeitig gab es eine Gegendemo. Im Internet präsentieren Rechte ihre Version der Ereignisse. Zudem wird eine Reihe von Ermittlungsverfahren bekannt.

"Bürgerkriegszustände" hätten bei den Demos in Freiburg geherrscht, steht über einem Post, der am späten Montagabend bei Facebook veröffentlicht wird. Die folgenden Zeilen sind wohl Grund für das, was viele Menschen in den sozialen Netzwerken nun behaupten: In Freiburg habe es eine Eskalation linker Gewalt gegeben. Verbreitet hat dies Henryk Stöckl. Er lebt in Hessen und ist für die Demo nach Freiburg gereist, in einem Auto mit Stefan Räpple, dem AfD-Landtagsabgeordneten aus Kehl, der zum Protest aufgerufen hatte.

Stöckl ist Mitglied der Jungen Alternative (JA) und hat vor allem bei YouTube Bekanntheit erlangt. Fast 22 000 Menschen haben seinen Kanal dort abonniert. Der 24-Jährige lädt Videos hoch, in denen er Talkshows rezensiert oder auf Demos geht. Ein wesentlicher Teil dessen, was er ...

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