Prozessauftakt

Angeklagter über Sechsfachmord in Rot am See: "Habe auf alles geschossen, was sich bewegt"

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Mo, 29. Juni 2020 um 14:30 Uhr

Südwest

BZ-Plus Seine Tat trägt Züge einer Hinrichtung: Adrian S. muss sich vor Gericht für den Sechsfachmord in Rot am See verantworten. Im Prozess sagte er umfassend aus. Seine Motive? Rache und Bestrafung.

Adrian S. wird vorgeworfen, am 24. Januar in der Gaststätte seines Vaters in Rot am See sechs Verwandte getötet zu haben. Seit Montag muss er sich vor dem Schwurgericht Ellwangen verantworten. Dort hat er sein Geständnis, das er schon kurz nach der Tat im Januar ablegte, wiederholt.

Bei seiner umfassenden Aussage rechtfertigte der inzwischen 27-Jährige seine Tat, sagte, er habe vor allem seine Mutter und seine Halbschwester töten wollen. Er sei "absolut sicher", dass seine Mutter ihn als Kind und Jugendlicher fortdauernd mit Hormongaben vergiftet habe. Sie habe dies auch weiterhin tun wollen. Seine Halbschwester habe davon gewusst und nichts getan.

Auf die ihm angeblich verabreichten Substanzen führt er nach eigenen Angaben Symptome wie erektile Dysfunktion, Migräne, Schmerzen an den Hoden und mangelnden Bartwuchs ...

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