Auch auf dem Wasser fällt das Aufstehen schwer

Brigitte Chymo

Von Brigitte Chymo

Mo, 08. August 2022

Murg

Beim Murger Sommerspaß probierten sich die Teilnehmer an der Trendsportart Stand-Up Paddeling.

(chy) Auch Stand-Up Paddling, zu deutsch Stehpaddeln, war nach der Coronapause wieder im Angebot beim Murger Sommerspass (MuSS). Start für die fünf Jugendlichen war beim Anlegesteg Hochrhein-Kanu, wo Claudia und Jörg Völkle aber erst einmal fachkundiges Wissen weitergaben, bevor es mit dem "Board", also dem Brett, ab in den Rhein ging.

Denn Sicherheit geht vor: Da sind die Schwimmwesten richtig festzuzurren, und das Stechpaddel muss auf die jeweilige Körpergröße eingestellt werden. Und paddeln lässt sich dann erst einmal auch auf dem Trockenen. Jeweils solange bis der richtige Griff sitzt, und die Paddelwechsel nach jeweils drei Mal auf derselben Seite klappen.

Ist das Brett erst einmal im Wasser, kommt der schwierigste Teil beim Stand-Up Paddling. Das ist jener Moment, wenn der Paddler von der Sitzposition ins Stehen wechselt. Da ist es hilfreich, zunächst einmal auf alle Viere zu gehen und sich dann langsam aufzurichten. Die Jugendlichen schafften dieses Manöver und paddelten zunächst rheinaufwärts. Krönender Abschluss war das Stehpaddeln auf einem großen Brett, auf dem alle gemeinsam Platz hatten. Die Ursprünge dieser Sportart findet man in Polynesien, wo die Tahitianer stehend auf ihren Kanus über die Riffe fuhren, um fischen zu können. Die andere Spur führt nach Hawaii, wo Surflehrer das Stehpaddeln nutzten, um ihre Gruppe besser zu überblicken.