Auffallen, anecken und anstiften

Julia Littmann

Von Julia Littmann

Mi, 28. Januar 2009

Freiburg

Leute in der Stadt: Bundesverdienstkreuz für Sissi Walther

1980, Freiburg ist im Häuserkampf, die Bevölkerung zwischen Aufgebrachtsein und Aufgerütteltsein. Letzteres gilt auch für Sissi Walther. Im irritierten Freiburg-Idyll suchen Bürgerliche und Nonkonformisten nach Positionen, schreiben Leserbriefe, verteilen Flugblätter. Die nonkonforme Bürgerliche Sissi Walther tut Konkretes und gründet mit Freunden eine Bürgengruppe. Für eine beachtliche Liste solch sinnigen Tuns über Jahrzehnte hinweg wurde sie nun mit einer großen Auszeichnung geehrt: Staatssekretär Gundolf Fleischer verlieh ihr das Bundesverdienstkreuz.

Die 65-jährige Freiburgerin Sissi Walther ist durch und durch eine Frau der Tat – und zwar der treuen Tat, denn ihre Hilfe ist nicht der publikumswirksame Einmaleinsatz, sondern beharrliches Engagement: Flüchtlingsbetreuung, Obdachlosenhilfe, Hospizarbeit, der große Einsatz für die Gedenkstätte jüdischer Holocaustopfer im französischen Gurs, ihre Arbeit als Repräsentantin des jüdischen Nationalfonds und ihr enormer ...

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