EuGH

Der Chef darf das Kopftuch verbieten

Daniela Weingärtner

Von Daniela Weingärtner

Mi, 01. Juni 2016

Ausland

Vor dem Europäischen Gerichtshof deutet sich an, dass Zeichen der religiösen Orientierung im Job unter Umständen unzulässig sind.

LUXEMBURG. Dürfen streng gläubige Musliminnen am Arbeitsplatz Kopftuch tragen? Die Frage hat den Europäischen Gerichtshof (EuGH) erreicht. Der gab am Dienstag im Fall einer belgischen Rezeptionistin die grobe Richtung vor.

Ein Urteil steht noch aus, aber die Generalanwältin Juliane Kokott meint: Der Arbeitgeber darf verlangen, dass seine Mitarbeiter bei ihrer Kleidung auf jedes Zeichen ihrer religiösen Orientierung verzichten. Das sei zulässig, solange dabei nicht einzelne Religionen benachteiligt werden. Die Europäische Richtlinie, die Diskriminierung am Arbeitsplatz verbietet, werde dadurch nicht verletzt.
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