Untersuchungsbericht

Katastrophe von Fukushima hätte verhindert werden können

Angela Köhler

Von Angela Köhler

Fr, 06. Juli 2012 um 00:02 Uhr

Ausland

Die Katastrophe von Fukushima wäre vermeidbar gewesen, wenn nicht die Betreiberfirma Tepco, die Tokioter Regierung und die staatliche Atomaufsicht geschlampt und gekungelt hätten.

Zu diesem Schluss kommt ein Untersuchungsausschuss des japanischen Reichstages am Donnerstag. Der Bericht gleicht einem politischen Todesurteil für die "Elite Japans". Die Katastrophe vom 11. März 2011 sei zwar zunächst von dem Jahrhunderterdbeben und dem Tsunami ausgelöst worden. Dennoch könne der darauf folgende Unfall im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi nicht als eine Naturkatastrophe angesehen werden. "Es war viel mehr ein schwerwiegendes Desaster von Menschenhand", so die Experten. Die Zerstörung der Reaktoren und der Kollaps der Kühlsysteme seien vorhersehbar und ...

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