Festival in Weil am Rhein

"Baden in Blut" findet mit einem Fünftel der Gäste statt

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 14. Juni 2021 um 15:21 Uhr

Weil am Rhein

Das Heavy-Metal-Festival "Baden in Blut" wird am 23. und 24. Juli im Dreiländergarten in Weil am Rhein über die Bühne gehen. Das Mittelalterfestival wurde hingegen abgesagt.

Das Heavy-Metal-Festival "Baden in Blut" wird am 23. und 24. Juli im Dreiländergarten in Weil am Rhein über die Bühne gehen – allerdings in einer wegen umfangreicher Infektionsschutzauflagen abgespeckten Version und mit einer veränderten Struktur. So gebe es, wie die Landesgartenschau-Gesellschaft mitteilt, nur noch einen Konzertbereich mit einem zentralen, kontrollierten Zugang. Essensstände und Fanartikel-Stände werden nur noch für Gäste mit Ticket zugänglich sein.

Wichtigste Auflage, die die Stadt an ihre Zusage knüpfte, ist aber die Reduzierung der Besucherzahl: So sind an beiden Tagen anstelle von gut 2500 Fans nur noch jeweils 500 erlaubt, die sich großzügig auf dem Festivalgelände verteilen sollen. Auf eine Abendkasse wird vollständig verzichtet, Tickets gibt es nur im Vorverkauf und auch nur für jeweils einen Tag.

Für die veranstaltenden "Metal Maniacs" bedeutet dies, dass sie zum einen höhere Ausgaben haben, weil sie Infektionsschutzauflagen erfüllen müssen, zum anderen aber auch weniger Einnahmen generieren.

Tickets werden teurer

Deshalb müssen sie die Ticketpreise erhöhen – von bisher 49 Euro für das ganze Wochenende auf nunmehr 50 Euro für einen Abend. Welche Bands auftreten, verraten die Veranstalter noch nicht. Sie berichten, dass es nicht einfach gewesen sei, überhaupt Formationen zu finden, die sich in der Lage sahen, ein Bühnenprogramm zu bieten, da der Lockdown gemeinsame Proben verhindert habe. Doch mittlerweile stehe das Line-Up: Am Freitag sollen junge Bands präsentiert werden, während am Samstag "Old School Hardrock" geboten werde.

Das Mittelalterfestival wird, zumindest im Sommer, nicht stattfinden, informiert die LGS-Gesellschaft weiter. Die Veranstalter hätten abgesagt, weil es für sie bei reduzierter Besucherzahl wirtschaftlich nicht darstellbar sei. Ob das das zweite geplante Mittelalterspektakel im Oktober möglich wird, bleibt abzuwarten.