Badenweiler – die Römer liebten es

Gabriele Babeck-Reinsch

Von Gabriele Babeck-Reinsch

Mi, 02. Dezember 2009

Badenweiler

Und bauten außer der Therme auch einen monumentalen Tempel, von dem noch heute viel zu sehen sein könnte.

BADENWEILER. Die Römer haben das göttliche Dreier-Prinzip beherzigt. Sie haben deshalb Badenweiler nicht nur das bedeutende antike Thermalbad geschenkt, sondern auch der Gottheit, die in der Quelle wohnt, einen Tempel zur Seite gestellt. Dass von diesem monumentalen Bauwerk heute nur noch sichtbar gemachte Fundamente und eine dazugestellte Erläuterungstafel auf dem Vorplatz der evangelischen Kirche zeugen, hat sich auf tragische Weise Ende des 19. Jahrhunderts so gefügt.

Die Dame und die Herren, die sich dieser Tage vor der evangelischen Kirche versammelten, bedauern den Sachverhalt zutiefst. Die Vertreter der Provinzialrömischen Archäologie der Universität Freiburg – Hans Ulrich Nuber, inzwischen in Pension, sein Nachfolger Alexander Heising und Gabriele Seitz – sowie Gerhard Fingerlin, Landeskonservator und früherer Chef der Freiburger Außenstelle des Landesdenkmalamts, hätten anders gehandelt. Sie hätten die damals noch vorhandene beeindruckende römische Bausubstanz, vier bis fünf Meter hohe Mauern, ebenso sorgfältig erhalten wie die antike ...

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