Arbeitsmarkt

In der Schweiz mangelt es an Pflegekräften

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Mi, 23. September 2009

Basel

In der Schweiz mangelt es an Pflegekräften, darum holen sich die Kliniken und Heime Personal aus Deutschland und Frankreich

BASEL. Die Schweiz bildet zu wenig Ärzte und Pflegekräfte aus, weshalb in den eidgenössischen Kliniken und Heimen bereits 30 bis 40 Prozent der Beschäftigten aus dem Ausland stammen. Zum Schweizer Spitaltag machte jüngst ein Verband darauf aufmerksam, dass ein Ärzte- und Pflegemangel drohe. Basler Kliniken spüren dies bisher kaum: Sie profitieren von der Nähe zu Südbaden.

"Das Schweizer Gesundheitswesen hat ein schwerwiegendes Personalproblem." Dieses Fazit zieht der Spitalverband H+ in einer Studie. Demnach fehlten der Schweiz in den Jahren 2006 bis 2008 jährlich im Schnitt 1170 Mediziner. Bisher sprangen ausländische Ärzte ein. Offenbar bräuchte das Land rund doppelt so viele Mediziner, wie es selbst ausbildet. Noch extremer verläuft die Entwicklung in der Pflege. 30 bis 40 Prozent der Stellen seien heute schon mit Ausländern besetzt. Bis 2020 würden 25000 Pflegekräfte zusätzlich gebraucht. Im selben Zeitraum gingen 60000 Gesundheitsfachleute in den Ruhestand. Ein Mangel droht, denn laut H+ können die ...

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