Emmendingen

Beerdigungen sind in Zeiten von Corona besonders bedrückend

Markus Zimmermann

Von Markus Zimmermann

Mo, 06. April 2020 um 15:37 Uhr

Kreis Emmendingen

BZ-Plus Beerdigungen sind schon immer eine schwierige Sache. Nun dürfen Bestattungen derzeit nur bis zu zehn Personen teilnehmen – für Angehörige und Bestatter eine besonders bedrückende Erfahrung.

"Wir wissen nicht ob und auch nicht was für eine Welle an Todesfällen aufgrund Corona auf uns zukommt", erklärt Wilhelm Volz. 39 Jahre sei er nun schon als Bestatter tätig und er habe schon viel mitgemacht, doch die Corona-Pandemie stelle ihn vor ganz neue und besondere Herausforderungen. "Einsame Grablegungen, bei denen nur wenige Angehörige dabei sein dürfen, das ist bedrückend", so Volz. "Unwirklich und furchtbar", empfindet dies Susanne Leon, Berufskollegin in Endingen.

Die Bestattungsunternehmen
Bei den Beerdigungsinstituten laufen im Todesfall alle Fäden zusammen. "Wir sind es, die alles vorbereiten", erklärt Volz. Das fängt an mit der Abholung des Verstorbenen und reicht bis zu Beisetzungsfeier. "In Baden-Württemberg gehören wir zu den systemrelevanten Berufen", ...

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