"Bei Arzneimitteln zählt nicht nur der Wirkstoff"

Mi, 12. September 2001

Offenburg

BZ-UMFRAGE zu dem Plan des Gesundheitsministeriums, Apotheker zu verpflichten, nur das billigste Medikament herauszugeben.

OFFENBURG (td, vl). Den gesetzlichen Krankenkassen fehlen Milliarden. Deshalb plant Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), die Ausga- benexplosion bei Medikamenten zu bremsen (BZ berichtete). Ärzte sollen nur noch den Wirkstoff verschreiben, die Apotheker dann das günstigste der wirkstoffgleichen Arzneien (Generika) aussuchen. Die BZ sprach mit Ärzten, Apothekern und Krankenkassen in Offenburg und fragte sie nach ihrer Einschätzung des Plans.

Die gesetzlichen Krankenkassen bewerten die Überlegungen des Gesundheitsministeriums als "positives Signal". Wolfgang Jehle von der DAK Offenburg sieht im Arzneimittelbereich große Einsparmöglichkeiten. Nur wenn so die Krankenkassen entlastet werden, könne gewährleistet werden, dass die Beiträge für die Mitglieder nicht stiegen. Er ist sich sicher, dass die Neuerungen für die Patienten keine negativen Auswirkungen haben würden, da die Apotheker oft einen besseren Überblick über den ...

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