Dietenbach-Check (6)

Bei der Ökobilanz Dietenbachs kommt es auf den Blickwinkel an

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Fr, 01. Februar 2019 um 14:48 Uhr

Freiburg

BZ-Plus Die Ökobilanz des Stadtteils lässt sich nicht einfach bestimmen. Es hängt vom Blickwinkel ab. Im Umweltbericht steht, eine Bebauung sei umweltverträglich möglich. Die Gegner sehen das anders.

Fragen und Antworten
Wie sieht die Ökobilanz von Dietenbach aus? Das hängt davon ab, ob man den geplanten neuen Stadtteil für nötig hält, weil sich ohne ihn soziale Probleme verschärfen und im Umland mehr Wohnungen mit schlechterer Ökobilanz entstehen würden. Oder ob man Dietenbach, wie die Gegner des Projekts, überflüssig findet und der Meinung ist, dass der ohnehin geringe Bedarf an Wohnungen auch im Bestand geschaffen werden kann. Die wichtigsten Infos und Positionen zur Öko-Frage.
Wie viel Fläche würde durch den neuen Stadtteil versiegelt – und wie soll sie genutzt werden?
Über die Größe des Dietenbach-Geländes kursieren verschiedene Zahlen. Manchmal ist von 169 Hektar die Rede – die Zahl stammt noch aus den Anfängen der Planung. Das heutige Gebiet ist laut Stadtverwaltung 130 Hektar groß, enthält aber auch eine etwa 20 Hektar große Freifläche, die westlich in den Mooswald hineinragt. Dieses Gebiet – wegen seiner Form Schildkrötenkopf genannt – soll unbebaut bleiben und als Ausgleichsfläche ökologisch aufgewertet werden. Das eigentliche Baugebiet ist 110 Hektar groß. Hier sollen einmal etwa 15.000 Menschen in 6000 Wohnungen leben. Zum Vergleich: Das benachbarte Rieselfeld ist knapp 80 Hektar groß und beherbergt 10.000 Menschen.
Nach städtischen Angaben sollen in Dietenbach auf 25 Hektar Wohn- und Geschäftshäuser und auf 35 Hektar Garten- und Hofflächen entstehen. 25 Hektar sind für Grün- und Sportflächen vorgesehen, vier für Schulen und Kitas sowie 21 für Straßen und Plätze. Im Umweltbericht der so genannten strategischen Umweltprüfung (SUP) für das Projekt wird die Fläche, die dabei insgesamt versiegelt wird, mit etwa 68 Hektar angegeben. Das Gutachten erstellt haben die Planungsbüros Bosch & Partner aus Hannover und Faktorgrün aus Freiburg.
Dossier: ...

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