Energie statt Kohle

Pumpspeicherkraftwerke in alten Kohlezechen: geht das?

Roland Knauer

Von Roland Knauer

Sa, 25. Februar 2017 um 00:00 Uhr

Bildung & Wissen

In Duisburg wird erforscht, wie sich Pumpspeicherkraftwerke in stillgelegten Kohlezechen bauen lassen. Die wichtigsten technischen Fragen haben die Forscher inzwischen geklärt.

Was Erzeugung und Speicherung von elektrischer Energie angeht, sind Bergländer wie die Schweiz, Österreich oder Norwegen klar im Vorteil. Denn sie können einen großen Teil ihres Elektrizitätsbedarfs über die nachhaltige Wasserkraft decken. Solche Kraftwerke haben in höheren Regionen meist einen Speichersee, aus dem bei Bedarf das Wasser durch mächtige Rohrleitungen in die Tiefe schießt und dort über eine Turbine und einen Generator elektrischen Strom produziert.

Verbleibt anschließend im Tal das Wasser in einem weiteren Stausee, fließt also nicht über Flüsse oder Bäche ab, kann daraus zusammen mit dem oberen See ein großer Speicher für elektrischen Strom entstehen. Erzeugen zum Beispiel Windkraftwerke mehr Elektrizität, als gerade im Netz gebraucht wird, treibt der überschüssige Strom Pumpen an, die über die vorhandenen Rohrleitungen das Wasser wieder in das obere Becken zurückdrücken. Solche Energiespeicherung geschieht heute schon am Schluchsee im Schwarzwald und soll in Zukunft über dem Hochrhein in Atdorf geschehen, kommen die Investoren dort mit ihren Plänen zum Zug.

Wird in Spitzenzeiten viel Elektrizität gebraucht, fließt im ...

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