Basel

Wie Ärzte in OP-Simulationen den Ernstfall proben

Christoph Weymann

Von Christoph Weymann

Sa, 11. März 2017 um 00:00 Uhr

Bildung & Wissen

Im Basler Universitätsspital gehören realitätsnahen OP-Simulationen zum Training der Ärzte. Die Übungen sind von hoher Wichtigkeit. Wir waren bei einer Simulation dabei.

Die Geburtshelferin drängt: "Ich muss jetzt schneiden!" Der Kaiserschnitt war ohnehin geplant bei der Schwangeren auf dem OP-Tisch. Aber die Narkoseärztin und die Anästhesieschwester sind mit ihren Vorbereitungen noch nicht so weit. Denn normalerweise findet dieser Eingriff unter lokaler Betäubung der Rückenmarksnerven statt.

Doch dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Die Herztöne des Kindes haben sich verlangsamt, es muss so schnell wie möglich geholt werden. Vor dem Notfallkaiserschnitt ist jedoch eine Vollnarkose der Patientin erforderlich. Bis die Anästhesistin das geschafft hat, dauert es etwa vier Minuten. In dieser Zeit sollte nichts mehr dazwischenkommen, damit das Kind nicht zu viel Sauerstoff verliert und bleibende Schäden davonträgt.

Deshalb wird jetzt ruhig und konzentriert, aber so schnell es geht, die Narkose eingeleitet und der Beatmungsschlauch gelegt. Die Geburtshelferin hatte noch darauf hingewiesen, den linken Arm der Patientin rechtzeitig abzuwinkeln, denn an den wird der Zugang für die Infusionsflüssigkeit und die ...

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