Abriss von Bad Boll war ein Fehler

Martha Weishaar

Von Martha Weishaar

Do, 08. November 2012

Bonndorf

Geschichtslehrer Matthias Wider beschäftigt sich in einer Studie mit dem Werden und Vergehen des Kurortes in der Wutachschlucht.

BONNDORF/BAD BOLL. Mit dem Werden und Vergehen der Siedlung Bad Boll befasste sich Matthias Wider während der Sommerferien im Rahmen einer geschichtsdidaktischen Studie, die der Löffinger für eine Lehrveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Freiburg verwendet.

Dort hat der Löffinger einen Lehrauftrag mit dem Schwerpunkt "Historische Orte" inne. Dabei geht es dem Geschichtslehrer des hiesigen Bildungszentrums und Fachleiter am Seminar für Didaktik in Freiburg weniger um fachwissenschaftliche Erkenntnisse, als vielmehr um die geschichtsdidaktische Wirkung historischer Orte. Nachdem sich Matthias Wider bereits ausgiebig mit dem Hartmannsweilerkopf sowie dem Konzentrationslager Natzweiler-Struthof befasst hatte, war Bad Boll für sein Forschungsprojekt ein reizvoller Ort, der weder eine Rolle in kriegerischen Auseinandersetzungen spielte noch ideologisch nationalsozialistisch befrachtet war.

Die Ausführungen von Matthias Wider gestatten auf Grundlage des bekannten Wissens um die Entstehung und Blütezeit der einstigen Kureinrichtung ...

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