Tübingens OB

Boris Palmer in Berlin: "Sie wollen mich wohl schocken"

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Mi, 20. Februar 2019 um 21:41 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Der Grüne ist auf Einladung der CDU in Berlin, nachdem er über die Hauptstadt geschimpft hat. Umringt von Kamerateams geht es auf Stadttour. Was das alles bringt? Wenig.

Die Wirklichkeit kann einem das schönste Klischee verderben. Am Mittwochmorgen kommt die Berliner S-Bahn auf die Minute pünktlich, Haltestelle Messe Süd, die Februarsonne scheint für hiesige Verhältnisse freundlich, der Bahnsteig sieht okay aus. Federnden Schrittes steigt Boris Palmer die Treppe empor, grinst und zieht die Augenbrauen hoch, gerade so, als sei er überrascht. Dabei ist das, was sich hier abspielt, genau geplant und gewollt: Der Tübinger Oberbürgermeister folgt einer Einladung von Burkhard Dregger, Fraktionschef der oppositionellen CDU im Berliner Abgeordnetenhaus. Während die beiden sich begrüßen, sprechen sie demonstrativ laut und gehen in Position vor einer Menschenwand aus Reportern und Kameraleuten.

Man ist hier, um gesehen und gehört zu werden, die Journalisten sind eingeladen. Wie sonst könnte man eine Geschichte fortsetzen, die ohne ...

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