Bad Krozingen

Bürgermeister Volker Kieber kandidiert für zweite Amtszeit

Frank Schoch

Von Frank Schoch

Di, 12. Januar 2021 um 19:06 Uhr

Bad Krozingen

Der Wahlkampf kann beginnen. Am Dienstagabend gab Volker Kieber, Bürgermeister von Bad Krozingen, seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit bekannt. Die Wahl ist für Ende Oktober geplant.

Es ist keine Überraschung. Dennoch hatte sich Bad Krozingens Bürgermeister Volker Kieber Zeit gelassen, seinen Entschluss bekanntzugeben, ob er für eine zweite Amtszeit als Rathauschef der größten Stadt im Landkreis kandidieren wird. Am Dienstagabend nun kam die Mitteilung, dass er bei der Ende Oktober geplanten Wahl erneut antreten wird.

In ausführlichen Worten blickt er in der Mitteilung auf "sieben spannende und ereignisreiche Jahre" zurück, in denen er seine "Wahlversprechen einlösen konnte". Dazu zählt er Infrastrukturprojekte in Schulen, Feuerwehrhäuser, Verkehrswege, städtische Gebäude und Digitalisierung. "Besonders stolz bin ich dabei auf den Abschluss unseres Stadtentwicklungsprogramms Bad Krozingen 2030, in dem wir in einem breit angelegten Beteiligungsprozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern definiert haben, wie wir künftig in unserer Stadt leben wollen und wie sich unsere Stadt entwickeln soll", so Kieber.

Als "Klippen", die es zu umschiffen galt, bezeichnete er die Flüchtlingswelle ab 2015, den Konflikt um das Hotel im Kurgebiet, den Ausbau der Rheintalbahn und einsturzgefährdete Brücken. Die größten Herausforderungen bildeten für ihn aber die Corona-Pandemie und auch die drohende und schließlich abgewendete Insolvenz des Universitäts-Herzzentrums. Motivation, erneut zu kandidieren, seien für ihn, die Stadt "als Gesundheits- als auch als Wirtschaftsstandort weiter auszubauen und zu stärken" und "trotz Wachstums, die Lebensqualität unserer Stadt zu erhöhen".

Weitere Kandidaten bei der Wahl sind noch keine bekannt, was zu diesem frühen Zeitpunkt auch nicht ungewöhnlich ist. Es darf mit Spannung erwartet werden, ob es weitere Bewerber geben und wie der Wahlkampf verlaufen wird. Der Wahl von Volker Kieber 2014, als er erst im zweiten Wahlgang überraschend angetreten war, war ein konfliktreicher Wahlgang vorausgegangen.