Oper

Carl Maria Webers Oper "Freischütz" an der Elsässischen Rheinoper

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mo, 22. April 2019 um 19:36 Uhr

Theater

BZ-Plus Liebe und Hass, Neid und Tod gibt es auch in der virtuellen Realität: Jossi Wieler und Sergio Morabito inszenieren Webers "Freischütz" an der Elsässischen Rheinoper in Straßburg.

Von Arminius, der die Römer in ihre Schranken wies, bis zu den Demonstranten und ihren Baumhäusern im Hambacher Forst: Die Deutschen haben ein sehr spezielles, "romantisches" Verhältnis zum Wald. Dass eine Oper wie Carl Maria Webers "Freischütz" (1821) schnell zur "Nationaloper" avancierte, hängt auch damit zusammen: Max, der aufrichtige Jägerbursche, lässt sich von Kaspar, der dem Teufel seine Seele verschrieben hat, zum Gießen von Freikugeln verleiten. Wo? In der "furchtbaren" Wolfsschlucht, der dunkelsten Ecke des Waldes, "größtenteils mit Schwarzholz bewachsen, von hohen Gebirgen umgeben".

Fiktion – Spiel – Computerspiel?
Gerade um die haben Regisseure in den vergangenen Jahren auf der Bühne einen großen Bogen gemacht, kein Wald, kein vom Berg stürzender Wasserfall. Dass ...

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