Wissenschaft

Corona-Test in nur 35 Minuten – daran arbeitet ein Freiburger Start-up

Joachim Röderer , Benedikt Metzger

Von Joachim Röderer (Text), Benedikt Metzger (Video)

Do, 16. April 2020 um 20:42 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Die benötigten Stückzahlen könnten in die Millionen gehen: Schon im Sommer will das Freiburger Forschungsunternehmen Spindiag ein Analysesystem auf den Markt bringen, das einfach zu bedienen ist.

Es sieht ein bisschen aus wie ein Brotbackautomat. Doch statt Hefe, Mehl und Wasser kommen in das Gerät zwei Kartuschen mit Abstrichen aus Rachen oder Nase – und nach nur 35 Minuten steht fest, ob eine Infektion mit dem Sars-CoV-2-Virus vorliegt. Der Apparat kann die Proben von zwei Personen gleichzeitig untersuchen. Im August könnte der Corona-Schnelltest des Freiburger Forschungs-Start-ups Spindiag auf den Markt kommen. Die Produktion von Geräten und Kartuschen ist angelaufen – und wird vom Land mit sechs Millionen Euro gefördert.



Die Landesregierung setzt auf die Entwicklung der Spindiag GmbH, die vor vier Jahren aus dem Hahn-Schickard-Institut für Mikroanalysesysteme ausgegliedert worden ist. Mit sechs Millionen Euro fördert das Land die Umsetzung des Schnelltests. "Phänomenal unbürokratisch", sei alles gelaufen, berichtete Roland Zengerle, der Direktor von ...

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