Aktionsplan greift nicht

Das Auerhuhn droht auszusterben– weil Menschen es stressen

Ralf Strittmatter

Von Ralf Strittmatter

Do, 13. Dezember 2018 um 16:52 Uhr

Südwest

BZ-Plus Nach zehn Jahren "Aktionsplan Auerhuhn" gibt es im Schwarzwald trotz aller Bemühungen nur noch fast halb so viel Auerwild wie 2008. Der kaum vermeidbare Kontakt zum Menschen bedeutet für den Vogel Dauerstress.

In den Augen vieler bilden Auerhahn, Bollenhut und Kuckucksuhr die Schwarzwaldtrias. Damit das so bleibt, wurde vor zehn Jahren in Baden-Württemberg der "Aktionsplan Auerhuhn" ins Leben gerufen. Er soll die Tiere vorm Ausstreben bewahren. Zum Jubiläum haben sich am Feldberg Förster, Forscher und Naturschützer mit dem Grünenpolitiker Reinhold Pix getroffen. Es gibt Grund zur Sorge.

Im Gemeindewald Feldberg ist auf einer Kuppe auf gut 1200 Höhenmetern eine Schneise in den Wald geschlagen – hundert mal hundert Meter abgeschlagene Bäume. Es ist neblig und feucht, außerdem pfeift der ...

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