Das Holz im Zeichen des abnehmenden Mondes

Heinz Siebold

Von Heinz Siebold

Do, 13. September 2018

Wirtschaft

BZ-Plus Auch wenn sich Wissenschaftler nicht ganz einig sind, glauben manche Holzliebhaber an die besonderen Qualitäten von Mondholz als langlebiges Baumaterial.

FREIBURG. Das Haus von Starköchin Sarah Wiener hat es, der Geigerseppleshof in Mühlenbach im Kinzigtal und das Naturferienhaus "Zeitraum" in Yach im Elztal haben es auch: ein besonderes Holz, das im Winter bei abnehmendem Mond geschlagen wurde. Solch "Mondholz" gab es schon früher, viele Förster und Holzmacher waren schon immer davon überzeugt, dass nicht nur Äpfel und Birnen einen bestimmten Zeitpunkt für die Ernte haben, sondern auch Bäume. "Feuchtes Holz wäre als Bauholz ungeeignet, weil es sich dann so verändern würde, dass die Stabilität eines Hauses gefährdet wäre", gibt Zimmerermeister Heiko Thißen aus Bernau im Schwarzwald eine einleuchtende Erklärung ab. Thißen arbeitet in Nöggenschwil im Kreis Waldshut auf dem Hotzenwald in der Holzwerkstatt Ebi.

Wird der Baumstamm hingegen in der Saftruhe geschlagen, ist das Holz trockener. "Mondholz ist sozusagen der Mercedes beim Holz", schmunzelt Thißen, der zunächst eine Försterlaufbahn eingeschlagen hatte. Mondholz verlangen Bauherren, die etwas Besonderes haben wollen. ...

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