B 31

Das Südbadische Handwerk sieht sich als Hauptleidtragender des Luftreinhalteplans

Frank Thomas Uhrig

Von Frank Thomas Uhrig

Fr, 12. Oktober 2018

Freiburg

Keine Fahrverbote und, falls doch, umfassende und unbürokratische Ausnahmeregelungen fordert das südbadische Handwerk von den örtlichen Behörden, die über die Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Region Freiburg entscheiden. Das Handwerk sieht sich als Hauptleidtragender, sollten, was zu vermuten sei, Fahrverbote für Freiburg nötig werden.

Außerdem will die Standesvertretung dafür sorgen, dass auch Freiburg auf die Liste derjenigen Städte gesetzt wird, die in besonderem Maß belastet sind – und in denen demzufolge Umtauschprämien oder Zuschüsse für die Nachrüstung bezahlt werden.

Als Mogelpackung bezeichnete Johannes Ullrich, Präsident der Handwerkskammer Freiburg, den Dieselkompromiss zwischen Bundesregierung und Autoindustrie. Der Deal bewirke, so Ullrich, "das Gegenteil von dem, was nötig wäre: noch mehr Verunsicherung statt Planungssicherheit." Es mache ihn fassungslos, wie Regierung und Industrie im Zusammenspiel Nebelkerzen werfen und Verantwortung delegieren. Die ...

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