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Der Bau des Leopoldskanals entzweite die Region

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Mo, 19. August 2019 um 08:04 Uhr

Rheinhausen

BZ-Plus Das Bauprojekt war im 19. Jahrhundert heiß ersehnt und galt vielen als Rettung – doch Oberhausen war dagegen. "Es war ein Zirkus", sagt ein Experte.

Die Not ist groß. Die Wut auch. Im August 1835 setzen sich vier wichtige Männer in Kenzingen zusammen, verfassen gemeinsam eine Denkschrift an die Zweite Kammer der Ständeversammlung. Der Bürgermeister von Kenzingen, der Bürgermeister von Eichstetten, der Bürgermeister von Rust und ein Gutsverwalter schreiben auf 18 Seiten von "höchst verderblichen Hauptüberschwemmungen", von "Herzeleid" und "schmerzlichen Erfahrungen, von "quälendem Kummer und Verzweiflung". Dann bitten sie die Kammer, nicht auf die "hartnäckigen Weigerungen" der Oberhausener zu hören, in hoher Ehrerbietung natürlich.

Riegel baut einen Damm, Kenzingen säuft ab
Der Bau des Kanals zwischen ...

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