Interview

Der Friesenheimer Alemannen-Marathon geht in die zweite Runde

Hannah Fedricks Zelaya

Von Hannah Fedricks Zelaya

Di, 06. April 2021 um 13:38 Uhr

Friesenheim

Die Aktion findet wieder virtuell statt. Die Spenden sollen in diesem Jahr an das Palliativ-Team Ortenau gehen. Auch von einigen weiteren Änderungen spricht Constantin Bähr im Interview.

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, geht der Friesenheimer Alemannen-Marathon vom 13. bis 16. Mai in die zweite Runde – wieder virtuell. Hannah Fedricks Zelaya hat sich bei Constantin Bähr vom Organisationsteam der Alemannen-Apotheke nach Veränderungen und Konstanten erkundigt.

BZ: Herr Bähr, welche Veränderungen gibt es im Vergleich zum Alemannen-Marathon 2020 in diesem Jahr?

Constantin Bähr: Generell ist der Ablauf gleich geblieben, also wieder virtuell, weil die Corona-Situation ja immer noch gilt. Es kann also jeder wieder einzeln oder zu zweit – je nachdem wie die Regelungen im Mai sein werden – laufen und gibt seine Kilometerzahl und die Zeit online selbst ein. Neu ist, dass wir es nach Wünschen und Nachfragen im vergangenen Jahr freigestellt haben, auf welche Art man sich fortbewegt. Ob gehend, mit dem Rad, auf Inlinern oder im Rollstuhl, ganz egal. Die Hauptsache für uns ist ja, dass sich die Leute bewegen. Außerdem haben wir eine zusätzliche Distanz mitaufgenommen, die 100 Kilometer, für die Langstreckenläufer. Der Termin über Christi Himmelfahrt ist der Gleiche, weil wir den Marathon über vier Tage strecken wollten, und so können dank des Feiertags möglichst viele Menschen teilnehmen.
Weitere Informationen unter www.alemannen-marathon.de

BZ: Wird der Erlös wieder gespendet?

Bähr: Auf jeden Fall. In diesem Jahr geht er an das Palliativ-Team Ortenau. Wir finden, das Team leistet eine ehrenwerte und wichtige Arbeit, die Respekt verdient. Außerdem ist es ein Projekt in der Region, das wir damit unterstützen, das war uns ebenfalls wichtig, damit wir wissen, dass das Geld auch da ankommt, wo es gebraucht wird.

BZ: Gibt es ein Ziel, wie viele Teilnehmer Sie sich in diesem Jahr wünschen?

Bähr: Naja, das ist wie im Sport, man wünscht sich wahrscheinlich immer, das vorherige Ergebnis noch einmal zu toppen. Wichtiger ist uns aber, dass ein paar tausend Euro zusammenkommen und wir schließlich alle unseren Spaß dabei haben.
Constantin Bähr, 32, führt gemeinsam mit seinen Eltern die Alemannen-Apotheke. Die ganze Familie organisiert den Marathon gemeinsam. Alle sind begeisterte Amateursportler.