Gut zu wissen – von Findern und Verlierern

Der Ort des Vergessens

Anna Schmidhauser

Von Anna Schmidhauser

Do, 27. Januar 2011 um 00:00 Uhr

Haus & Garten

Menschen verlieren, was zu verlieren ist. Portemonnaies und Schlüssel sowieso, aber selbst Doktorarbeiten, dritte Zähne oder künstliche Kniegelenke werden bei den Fundbüros abgegeben.

"Das Fundbüro in Weil ist sehr klein!" Das sagt Thomas Lang, als er die Tür zum Zwergenreich der verlorenen Busschätze öffnet. In dem langen Gang der SWEG Weil am Rhein mit Fensterfront an der linken Seite verbergen sich in den Wandschränken bunte Hefte, Jacken, Turnbeutel, Schirme, einzelne Handschuhe und vieles mehr. Um jedes Teil ist fein säuberlich ein weißer Zettel gewickelt.

Darauf steht jeweils die Nummer des sorgfältig archivierten Fundstücks. An die 600 Teile haben der SWEG-Betriebsleiter und sein Team im vergangenen Jahr im Gang gehortet. "Vor allem im Winter finden wir viel – wenn Mützen oder Handschuhe zurückgelassen werden."

Ansonsten sind es vor allem die Schulbusse, die Fundsachen zum SWEG-Standort in der Rebgartensstraße karren. Eine neue Jacke, die Sporttasche oder ein Handy, das aus der Hosentasche fällt: Alles wird von den Busfahrern oder Wagenreinigern eingesammelt und zur Hauptstelle ...

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