Vor-Ort-Reportage

Der Tag nach dem Angriff auf den Straßburger Weihnachtsmarkt

Anika Maldacker

Von Anika Maldacker

Mi, 12. Dezember 2018 um 16:16 Uhr

Straßburg

BZ-Plus Vor einem Schaufenster liegt eine einzelne weiße Rose. Auf dem grauen Pflaster davor klebt Blut. Angst? "Nein, diese Freude will ich denen nicht machen," sagt eine Straßburgerin.

Die junge Frau hält eine rosa Rose in der Hand und schiebt ihr Fahrrad vom Place du Marché Neuf in die Rue des Orfèvres. Die schnuckelige Straße ist mit Sternen, Weihnachtskugeln und Zweigen weihnachtlich geschmückt. Hier reiht sich ein Spezialitätenladen an den nächsten. An der Ecke zur Rue du Chaudron liegen schon einige Blumen. Es werden vermutlich noch mehr werden. Dienstagabend fielen hier die Schüsse.

Die junge Frau, Marie-Ange Nowak, war zu diesem Zeitpunkt zuhause. "Zum Glück", sagt sie, sichtlich mitgenommen. Angst? "Nein, diese Freude will ich denen nicht machen", sagt sie. "Es ist so ungerecht, dass sie Unschuldige benutzen, um Angst zu verbreiten", sagt sie. Ihre Stimme bricht, ihr kommen die Tränen. Sie entschuldigt sich, zieht weiter, um ihre Blumen abzulegen.

Straßburg ist angespannt
Alle reden über den ...

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