Dietenbach-Check (16)

Deutschland, deine Dietenbachs: Wo neuer Wohnraum Streit verursacht – und wo nicht

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 20. Februar 2019 um 16:12 Uhr

Freiburg

BZ-Plus In ganz Deutschland werden Baugebiete geplant – aber nicht alle werden verwirklicht. Während Frankfurt wächst, wurden Projekte in Emmendingen und Erlangen von Bürgerentscheiden gestoppt.

Wachsende Einwohnerzahlen, Wohnungsnot, explodierende Miet- und Immobilienpreise: Diese Probleme treiben eine Reihe bundesdeutscher Städte um. Deshalb planen sie neue Stadtviertel – wie Freiburg mit Dietenbach. Manche der Projekte scheitern freilich auch am Einspruch der Bürgerschaft. Einen Überblick über die Entwicklung hat niemand, auch nicht der Deutsche Städtetag. Darum gibt es hier acht aktuelle Beispiele neuer Stadterweiterungen.

Es trifft nicht nur Städte im Süden: Pläne für neue Wohnquartieren haben derzeit auch Hamburg oder Köln und Leipzig, alle in der Größenordnung von 7000 bis 10.000 Einwohnern. Doch weit spürbarer ist der Bedarf an neuen Wohnungen südlich der Mainlinie. Das ändert nicht unbedingt etwas daran, dass geplante neue Stadtteile nicht nur auf Gegenliebe stoßen. In Emmendingen und Erlangen sind in den vergangenen Jahren solche Pläne in Bürgerentscheiden gescheitert.

Emmendingen
Die Einwohnerzahl der Großen Kreisstadt im Einzugsbereich Freiburgs ist seit der Jahrtausendwende dementsprechend um rund zehn Prozent auf heute mehr als 28.000 Einwohner gewachsen. Ende 2015 entschloss sich der Stadtrat, ein neues Wohngebiet für 1500 Menschen am südöstlichen Stadtrand auszuweisen – auf einem Gelände, das dem Land gehört, aber ein Feuchtgebiet ist, für das sich rasch die Naturschützer engagierten. Nur ein halbes Jahr ...

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