Zusammenarbeit stärken

Die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz soll offen bleiben

sda

Von sda

So, 22. November 2020 um 14:00 Uhr

Basel

Der Grenzverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland soll in der zweiten Welle der Corona-Pandemie offen bleiben. Dafür machen sich das Land und sieben Grenzkantone am Hochrhein stark.

Die Zusammenarbeit in der Pandemie-Bekämpfung solle gestärkt werden. Ziel sei es, ein koordiniertes und zielgerichtetes Vorgehen in der Grenzregion zu fördern, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und eine Delegation der sieben Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, St. Gallen sowie Thurgau und Zürich hatten sich am Freitag online zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Delegationsleiter auf der Schweizer Seite war der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Urs Hofmann (SP), wie die Staatskanzlei Aargau weiter mitteilte.

Corona-Warn-App für beide Länder kompatibel machen

"Für die Grenzregion zwischen Deutschland und der Schweiz ergeben sich in der Corona-Pandemie besondere Herausforderungen, die wir als grenzüberschreitende Partner nur zusammen bewältigen können", heißt es in der Erklärung weiter. Die nationalen Regierungen und die Europäische Union sollten die grenzüberschreitende Kompatibilität der Corona-Warn-App in Deutschland und der Schweiz ermöglichen. Man wolle die Bedeutung des Informationsaustauschs und der grenzüberschreitenden Nachverfolgung von Infektionsketten für die Pandemiebekämpfung fördern.