Natuarlie

Die Hagebutte ist ein Vitamin-C-Superstar

Claudia Füßler

Von Claudia Füßler

Sa, 25. Januar 2020 um 12:53 Uhr

Gesundheit & Ernährung

Nehmt dies, Brokkoli, Paprika und Sanddorn: Die Hagebutte toppt euch beim Vitamin-C-Gehalt um Längen.

Satte 1500 Milligramm pro 100 Gramm, bei einigen Sorten sogar bis zu 5000 Milligramm stecken in den knallroten ovalen Früchten.

Die lassen sich allerdings nicht so ohne Weiteres naschen: Die kleinen Kerne, sogenannte Nüsschen, im Inneren der Hagebutte haben Härchen mit Widerhaken, die bei Hautkontakt Juckreiz auslösen – so manch’ einer hat damit schon Juckpulver gebastelt.

Sind die Nüsschen beseitigt, kann die meist im Oktober, November reife Hagebutte roh gegessen werden. Sie schmeckt sehr sauer und wird süßer, je länger sie am Strauch hängt – übrigens auch noch im Frühjahr. Hagebutten sind die Früchte verschiedener Wildrosen, bekannt sind die der Hundsrose, besonders lecker die der Apfel- und der Wildrose. Die leuchtend rote Farbe verdankt die Hagebutte natürlichen Farbstoffen, die zudem unsere Zellen vor Schäden bewahren können.

Üppig bepackt ist sie zudem mit sekundären Pflanzenstoffen: Lycopin soll schützend auf Herz und Gefäße wirken, Betacarotin pflegt Haut, Augen und Schleimhäute. Die vielen Ballaststoffe fördern die Verdauung. B-Vitamine für starke Nerven, Mineralstoffe, Gerbstoffe … eine gute Idee, ein bisschen Hagebutte in den Speiseplan einzubauen. Als Marmelade – bekannt unter der Bezeichnung Hagebuttenmark, aber auch in getrockneter Form übers Müsli gestreut oder als Tee aufgesetzt.