Die Machbarkeit des gesunden Kindes

Mi, 17. Oktober 2001

Lahr

Der Schutz behinderten Lebens im Zeitalter der Gentechnik war Thema einer Podiumsdiskussion im "Treffpunkt".

LAHR (buz). Das klare Ja zum Schutz auch des behinderten Lebens überraschte in dieser Runde nicht. Verbunden war es mit einer Absage an die uneingeschränkte Nutzung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Wissenschaft. Der Lahrer Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte hatte am Montagabend in den "Treff" eingeladen, um "Ethische Grenzen der Gentechnik" auszuleuchten und dabei Konsequenzen für das Miteinander von Behinderten und Nichtbehinderten zu diskutieren.

Bereits in ihrer Einführung sprach sich Margret Oelhoff, die stellvertretende Vereinsvorsitzende, gegen eine Änderung des deutschen Embryonenschutzgesetzes und gegen die Nutzung der Präimplantationsdiagnostik (PID) aus. Das stelle "keine Dämonisierung der Wissenschaft" dar, aber ihr Anliegen und das des Vereins sei es, "behindertes Leben zu beschützen, so gut es geht". Dagegen betonte die Landtagsabgeordnete Birgit Kipfer (SPD), die Landesvorsitzende von "Pro Familia", ...

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