Symbolischer Spatenstich

Die Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg wird erweitert

Kai Kricheldorff

Von Kai Kricheldorff

So, 24. März 2019 um 16:21 Uhr

Breisach

An der Freiburger Straße in Breisach erfolgte jetzt der erste Spatenstich für das Projekt. Die Kosten liegen bei rund 500 000 Euro.

Mit dem symbolischen Spatenstich starteten jetzt die Arbeiten für den seit langem geplanten Erweiterungsbau der Kirchlichen Sozialstation Kaiserstuhl-Tuniberg in Breisach. Anfang nächsten Jahres soll das Gebäude fertig sein. Geplante Baukosten: rund eine halbe Million Euro.

Die Betonierer des Merdinger Bauunternehmens Hamburger waren den Spatenstechern zeitlich etwas zuvorgekommen. Die günstige Witterung nutzend, hatten sie schon vor einigen Tagen mit der Baustelleneinrichtung begonnen und die über 150 Quadratmeter große Betonplatte gegossen, auf dem das einstöckige Gebäude errichtet wird.

Signal für kirchliches Leben in neuer Form

Bauherr ist die Katholische Kirchengemeinde Breisach-Merdingen. Ihr Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Hau sieht in dem Baustart ein Signal für kirchliches Leben in neuer Form. Im 40. Jahr ihres Bestehens müsse die Sozialstation als ökumenische Einrichtung vergrößert werden, sagte ihr Vorsitzender Karl-Anton Hanagarth und erinnerte an das stetig wachsende Aufgabenspektrum der Sozialstation. Geschäftsführer Martin Ruprecht verwies darauf, dass diese inzwischen über 100 Mitarbeiter beschäftige. Auch viele Ehrenamtliche seien für die Sozialstation tätig.

Der vom Breisacher Architekten Wolfgang Mittl entworfene Erweiterungsbau entsteht als eigener, rechteckiger Baukörper und wird mit dem bestehenden Gebäude verbunden sein. In dem barrierefreien Neubau sind ein Schulungs- und Tagungsraum, Sozial- und Sanitärräume sowie zwei Büros vorgesehen. Dem symbolischen Spatenstich wohnten Mitarbeiter der Sozialstation sowie einige ihrer Vorstandsmitglieder bei, darunter auch Pfarrerin Christiane Drape-Müller von der Breisacher Martin-Bucer-Gemeinde.